Mittwoch, 30. April 2008

Rachmaninow

In der Linzer Minoritenkirche verströmt der „Chorus sine nomine“ mit Sergej Rachmaninows Vesper „Das große Morgen- und Abendlob“ edelsten Weiheklangrauch. Johannes Hiemetsberger bewegte seinen Ausnahmechor in subtiler Bedachtsamkeit, die kaum bereit ist, die außergewöhnliche Chorkultur am Altar orthodoxer Archaik zu opfern, durch das „ganznächtliche Wachen“. Dafür bekam er von seinem Chor schlichtweg jede Möglichkeit hochverfeinerten Ausdrucks. Die Altistin Rita Höllhuemer, der Tenor Jan Petryka und der Bass Akos Banlaky als profunder Diakon ergänzten die Feierstunde aufs Glücklichste.