Suchergebnisse für: An die Sonne

Von besonnener Besonderheit

Zum Ende des Konzertjahres 2018 spielten das L’Orfeo Barockorchester und der Chorus sine nomine im Grazer Musikverein die erste, vierte, fünfte und sechste Kantate aus Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium. Unter Johannes Hiemetsberger wurde dabei aus dem ohnehin besinnlichen Werk ein besonnenes Gebet: Vor allem in Hälfte eins gibt Hiemetsberger der Musik viel Zeit zur Entfaltung, […]

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Besonnener Triumph mit Händel

LAZLO MOLNAR Musikalische Weihnachtsaison in München eröffnet: Im Prinzregententheater erklang Händels „Messias“ mit der „Wiener Akademie“ unter der Leitung von Martin Haselböck Keine Frage, Georg Friedrich Händel hatte sein Oratorium „Messiah“ 1741 geschrieben, um damit Erfolg beim Publikum zu erlangen. Das ist ihm rundum gelungen, der Erfolg und die Bewunderung dafür halten an bis zum […]

Freitag, 29. November 2013

Sonne, Mond und Gesang

Mag die katholische Kirche momentan nicht die beste Reputation in der Öffentlichkeit haben, im Osterklang Wien hat sie einen perfekten Marketing-Partner gefunden: Auf der Suche nach Spiritualität schien die Minoritenkirche aus allen Nähten zu platzen. Ja, sehr viele wollten Johannes Hiemetsberger und seinen Chorus sine nomine mit modernen Werken zu Christi Passion, den Schmerzen der […]

Freitag, 2. April 2010

Schubert forever!

Montag, 1. April 2019, 19:30 Uhr
Chorus sine nomine
Wien, Odeon

Schubert forever!

Freitag, 29. März 2019, 19:30 Uhr
Lisztfestival
Raiding, Franz Liszt Konzertsaal

Klang- und Lichtwerdung des Lobes

Für Lichtwerdung lässt man gern bei Joseph Haydn arbeiten. Die Alternative: Sofia Gubaidulinas „Sonnengesang“. Ein kurzer Gedanke zurück in Unruhe – und schon begrüßt strahlender Sopranglanz die Sonne. Und selbst der hellste aller Planeten muss sich geschmeichelt fühlen, wenn der Chorus sine nomine sich vor ihm verneigt. Ob homophoner „klassischer“ Chorklang und Sphärenharmonie oder unruhige […]

Dienstag, 25. Mai 2010

Osterklang

… „Sonnengesang“ entfaltete – teils a cappella, teils instrumental spärlich begleitet – im Kirchenraum suggestive Kraft. Feine Linien, wie aus dem Nichts aufsteigende Klänge oder Spiele mit der Raumakustik bescheren die besondere Wirkung. Der Chorus sine nomine, in John Taveners „Svyati“ in einem großen kreis im Raum verteilt, entwickelt einen scheinbar allgegenwärtigen Sound. Man weiß: […]

Sonntag, 4. April 2010

Ikonen aus Noten

Die drei „Solocello mit Chor“-Werke von Gubaidulina, Nystedt und Tavener, die im Rahmen von Osterklang in der Minoritenkirche präsentiert wurden, hätten kaum unterschiedlicher sein können. In Gubaidulinas „Sonnengesang“ war das Cello noch Gegenspieler des Chors, bei Nystedts „Stabat Mater“ Begleitung und bei Taveners „Svyati“ Herzstück. Gubaidulinas tonales Werk, zu dem auch Schlagwerk gehörte, entwickelte sich […]

Freitag, 2. April 2010

Osterklang-Festival: Noch wird gebetet, zumindest musikalisch

In Zeiten, in denen jede Gelegenheit wahrgenommen wird, gegen die Restbestände des katholischen Fundaments der europäischen Kultur Halali zu blasen, können sich künstlerische Ausprägungen christlicher Glaubensbekenntnisse nicht über mangelnden Publikumszuspruch beklagen. Nie füllen sich Kirchenräume so mühelos wie bei geistlichen Konzerten. Ganz lässt den Menschen die Vision transzendenter Geistigkeit ja doch nicht los. Interessanterweise erfreut […]

Donnerstag, 1. April 2010