Sonntag, 3. Oktober 2010

Lobgesang

Resch (Jahrgang 1975) war beim Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester unter Andres Orozco-Estrada und dem Chorus sine nomine gut aufgehoben – wie auch die nacheilende Symphonie von Mendelssohn Bartholdy. Der Dirigent setzt auf straffe Verläufe, was klangsinnliche gewisse Wünsche offen ließ. Zusammen mit dem guten Chor und den kultivierten Solisten (Simona Saturová, Christiane Oelze und der gewohnt emphatische Ian Bostridge) erarbeitete man in Summe eine sehr respektable Version eines formal eigenwilligen Werkes.