{"id":7752,"date":"2024-09-06T08:26:18","date_gmt":"2024-09-06T08:26:18","guid":{"rendered":"https:\/\/chorussinenomine.at\/presse\/sonne-mond-und-gesang\/"},"modified":"2024-09-06T08:26:18","modified_gmt":"2024-09-06T08:26:18","slug":"sonne-mond-und-gesang","status":"publish","type":"press","link":"https:\/\/www.chorussinenomine.at\/en\/presse\/sonne-mond-und-gesang\/","title":{"rendered":"Sonne, Mond und Gesang"},"content":{"rendered":"<p>Mag die katholische Kirche momentan nicht die beste Reputation in der \u00d6ffentlichkeit haben, im Osterklang Wien hat sie einen perfekten Marketing-Partner gefunden: Auf der Suche nach Spiritualit\u00e4t schien die Minoritenkirche aus allen N\u00e4hten zu platzen.<\/p>\n<p>Ja, sehr viele wollten <b>Johannes Hiemetsberger<\/b> und seinen <b>Chorus sine nomine<\/b> mit modernen Werken zu Christi Passion, den Schmerzen der Jungfrau Maria, aber auch Lobpreisungen Gottes erleben. Seit jeher besch\u00e4ftigte Komponisten Franz von Assisis Hohelied auf Bruder Sonne, Schwester Mond und den h\u00f6chsten Herren. Sofia Gubaidulina, bekannt f\u00fcr religi\u00f6se Bez\u00fcge in ihren Kompositionen, schrieb ihren &#8220;Sonnengesang&#8221; 1997. Klang ist Gubaidulinas Devise: In der Karwoche 2010 lie\u00df der Cellist Friedrich Kleinhapl den sakralen Raum erklingen. In archaischen Beschw\u00f6rungsformeln erg\u00e4nzte das Soloinstrument die brachialen Einw\u00fcrfeder Percussionsinstrumente, \u00fcber allem die sph\u00e4rischen T\u00f6ne der Celesta.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich die zarten Diskante des Chorsoprans: &#8220;Laudato si &#8211; Gelobt seist Du, Herr&#8221; wechselte sich mit energischen, vers\u00f6hnlich harmonischen Musikbrocken ab. Auch wenn nicht jeder Einsatz perfekt gelang, konnte die Ausgewogenheit des Wiener Vokalensembles ebenfalls in Kurt Nystedts Kreuzweg &#8220;O Crux&#8221; \u00fcberzeugen. Kurzes Werk, gro\u00dfe Wirkung: In John Taveners &#8220;Svyati&#8221; riefen die S\u00e4nger, Chormeister <b>Hiemetsberger<\/b> und der einsame Cellist zum innigen, altslawisch-orthodoxen Gebet. Viele Momente zur Selbstreflexion.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","tags":[],"class_list":["post-7752","press","type-press","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.chorussinenomine.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/press\/7752","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.chorussinenomine.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/press"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.chorussinenomine.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/press"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.chorussinenomine.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7752"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.chorussinenomine.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7752"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}