{"id":7726,"date":"2024-09-06T08:26:18","date_gmt":"2024-09-06T08:26:18","guid":{"rendered":"https:\/\/chorussinenomine.at\/presse\/lobgesang-3\/"},"modified":"2024-09-06T08:26:18","modified_gmt":"2024-09-06T08:26:18","slug":"lobgesang-3","status":"publish","type":"press","link":"https:\/\/www.chorussinenomine.at\/en\/presse\/lobgesang-3\/","title":{"rendered":"Lobgesang"},"content":{"rendered":"<p>Saisonstart auch in Wien und St. Polten, beim N\u00f6. Tonk\u00fcnstlerorchester. Nieder\u00f6sterreichischer Tonk\u00fcnstler zu sein hei\u00dft, mehr n\u00e4chtliche Auto- und Busfahrten in Kauf zu nehmen als bei anderen Orchestern. Andres Orozco-Estrada, der junge Chefdirigent, und das Festspielhaus St. Polten haben beim ober\u00f6sterreichischen Komponisten Gerhard Resch f\u00fcr den Auftakt ein Auftragswerk bestellt, das am Samstag in Wien uraufgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>Resch greift ins Volle bei seinen Klangbildern und setzt Energien frei. Polyrhythmische Motorik, fast t\u00e4nzerische, perkussive Phasen, zahllose Kontraste machen den halbst\u00fcndigen, dreis\u00e4tzigen &#8220;Cantus firmus&#8221; f\u00fcr Orchester und Chor zu einem kurzweiligen Erlebnis: sehr resch, sozusagen. Den &#8220;<b>Chorus sine nomine<\/b>&#8221; n\u00fctzte der Komponist allerdings nur, um kleine Farbkleckse im A-cappella-Eingang und zum Schluss beizusteuern. Das d\u00fcrfte dem Werk eine Auff\u00fchrungsgeschichte erschweren. Dirigent Orozco-Estrada hatte gut studiert, schlug hilfreich und \u00fcbersichtlich auch in vertrackten Phasen.<\/p>\n<p>Die Gedankenf\u00e4den f\u00fchrten von hier sinnvoll zur\u00fcck zu Felix Mendelssohn-Bartholdy, zu dessen &#8220;Lobgesang&#8221;, einer protestantisch eingef\u00e4rbten Bekenntnismusik, die nach drei symphonischen S\u00e4tzen zu einer gro\u00dfen Kantate ausufert. Diese er\u00f6ffnete dem von <b>Johannes Hiemetsberger<\/b> vorbereiteten Chor M\u00f6glichkeiten, nach besinnlichem Einsatz in Jubelstimmung auszubrechen und Kr\u00e4fte zu mobilisieren. Mit den Solisten &#8211; Christiane Oelze und Simona Saturova, Sopran, Ian Bostridge, Tenor &#8211; hatte man mehr als nur markante Akzente gesetzt. Das festliche Finale f\u00e4rbte auch auf die Stimmung im begeisterten Publikum ab.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","tags":[],"class_list":["post-7726","press","type-press","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.chorussinenomine.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/press\/7726","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.chorussinenomine.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/press"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.chorussinenomine.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/press"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.chorussinenomine.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7726"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.chorussinenomine.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7726"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}