{"id":7668,"date":"2024-09-06T08:26:16","date_gmt":"2024-09-06T08:26:16","guid":{"rendered":"https:\/\/chorussinenomine.at\/presse\/festival-osterklang\/"},"modified":"2024-09-06T08:26:16","modified_gmt":"2024-09-06T08:26:16","slug":"festival-osterklang","status":"publish","type":"press","link":"https:\/\/www.chorussinenomine.at\/en\/presse\/festival-osterklang\/","title":{"rendered":"Festival Osterklang"},"content":{"rendered":"<p>&#8230; F\u00fcr den erkrankten Martin Haselb\u00f6ck wurde in dem 35j\u00e4hrigen Briten Matthew Halls ein wirklich vorz\u00fcglicher Ersatz gefunden. Selten hat man einen so wunderbar &#8220;leichten&#8221; H\u00e4ndel geh\u00f6rt, wie er ihn mit der Wiener Akademie realisierte, besonders sorglich auch in der Ausarbeitung von instrumentalen Feinheiten der Musik. Der <b>Chorus sine nomine<\/b> schmetterte seine durchwegs strahlenden Passagen (oft noch von dem triumphierenden Klang der Barocktrompeten und dramatischem Trommelwirbel begleitet) einfach brillant.<br \/>\nFranco Fagioli unterscheidet sich von anderen Counterten\u00f6ren, weil er im Grunde zwei Stimmen hat \u2013 einen hellen Tenor und den dar\u00fcberliegenden Altus. Dadurch klingt seine Stimme nicht so &#8220;fremd&#8221; wie die mancher Kollegen, sondern kann sogar als sch\u00f6n empfunden werden. In der Rolle des Solomon hat er nicht nur Prunkarien, sondern auch Duette mit dem Sopran und dem Chor, und man bewunderte den ausdrucksvollen Gestalter.<br \/>\nAn sich sollten Solomons Gemahlin und die K\u00f6nigin von Saba von zwei Sopranen gesungen werden, doch eine der Damen kam abhanden. So hat die slowenische S\u00e4ngerin Bernarda Bobro mit klarem, hellem, leichtem (nur manchmal ein bisschen zu d\u00fcnnem) Sopran beide Rollen \u00fcbernommen und \u00fcberzeugend interpretiert.<br \/>\nZwei junge \u00d6sterreicherinnen sangen die rivalisierenden M\u00fctter, Agnes Scheibelreiter lyrisch, Ida Aldrian k\u00e4mpferisch dramatisch. In den m\u00e4nnlichen Nebenrollen h\u00f6rte man den Tenor James Oxley und den Bariton G\u00fcnter Haumer, zwei sch\u00f6n gef\u00fchrte Stimmen.<br \/>\nAm Ende gab es verdienterweise das, was man im Theater an der Wien den &#8220;H\u00e4ndel-Beifall&#8221; nennen kann \u2013 jenen, der besonders stark ausf\u00e4llt.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","tags":[12],"class_list":["post-7668","press","type-press","status-publish","hentry","tag-12"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.chorussinenomine.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/press\/7668","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.chorussinenomine.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/press"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.chorussinenomine.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/press"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.chorussinenomine.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7668"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.chorussinenomine.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7668"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}