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Bachmann unendlich

Sonntag, 27. September 2026, 18:00
Brucknerhaus, Mittlerer Saal , Linz
  • Wolfgang Sauseng
    Frühling.Leeres Land. Musikalisches Szenario. Libretto: Elisabeth Vera Rathenböck nach der Erzählung „Die Karawane und die Auferstehung“ von Ingeborg Bachmann, ergänzt um lateinische Texte.
  • Katharina Linhard Sopran
  • Johanna Zachhuber Mezzosopran
  • Bernhard Landauer Altus
  • Sebastian Taschner Tenor
  • Korbinian Schlag Bariton
  • Chorus sine nomine
  • Mobilis Saxophonquartett
  • György Handl Klavier
  • Tommaso Huber Kontrabass
  • Igor Gross Schlagwerk
  • Johannes Hiemetsberger Leitung

Im Zwielicht des »dunkelnächt’gen Landes« zwischen Leben und Tod – oder Tod und Leben – geht eine kleine Gruppe sich Erinnernder: Die Wandernden verstehen noch nicht ganz, wo sie sind. Ihre müden Gedanken kreisen um ihre letzten Stunden und darum, was ihr Leben wohl gewesen sein mag. Nur ein Knabe weiß von nichts: Jeder seiner Schritte ist von einer Fröhlichkeit getragen, die er den anderen gerne mitteilen würde. Glockenschläge ertönen. Der Knabe erkennt, dass die Stunde gekommen ist, den ziellosen Weg zu beenden … In ihrer Erzählung Die Karawane und die Auferstehung widmete sich Ingeborg Bachmann nur wenige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs den großen Fragen nach Transzendenz, Erlösung und dem Sinn des Lebens. Komponist Wolfgang Sauseng und Librettistin Elisabeth Vera Rathenböck heben die Prosa der österreichischen Schriftstellerin, die im Jahr 2026 ihren 100. Geburtstag feiern würde, gemeinsam mit dem Chorus sine nomine und Johannes Hiemetsberger eindrucksvoll auf die Bühne.

LIBRETTO
Elisabeth Vera Rathenböck

MUSIK
Wolfgang Sauseng

BESETZUNG
Knabe, Sopran
Alte Frau, Mezzosopran
Mädchen, Altus
Invalide, Tenor
Alter Mann, Bariton
Gemischter Chor (auch Handglocken),
Saxophon Quartett, Klavier,
Kontrabass, Schlagwerk

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