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Sonntag

14.Okt.01

19.30 Uhr



Live in Ö1


 

 

EBU Wettbewerb - Finale


Finale des EBU Chorwettbewerbs

H.WOLF Einkehr
V.MISKINIS Pater Noster
G.LIGETI Reggel

Chorus sine nomine 

Johannes Hiemetsberger  Leitung

 

 

 

     
 
 


 


 
 

Von der EBU, der Organisation der Europäischen Rundfunkanstalten veranstaltet, stellt der Wettbewerb „Let the peoples sing“ so etwas wie die Olympischen Spiele des A-Cappella-Chorgesanges dar.

Alle zwei Jahre wird dieser gigantische „Sängerwettstreit“ ausgetragen; heuer nahmen an der Vorrunde 23 Chöre aus fast ebenso vielen Ländern zwischen Kanada und Korea teil. 

Im Finaldurchgang trat der vom ORF eingereichte Chorus sine nomine mit einem anspruchsvollen Programm (Hugo Wolf, Vytautas Miskinis, György Ligeti) gegen Chöre aus Dänemark, Holland, Slowenien und Kanada an. Hierbei konnte sich der „Chorus sine nomine“ unter der Leitung von Johannes Hiemetsberger behaupten und gewann die Endrunde in der Kategorie der Erwachsenen-Chöre. 
Die Jury hob das hohe Niveau der diesjährigen Konkurrenz hervor, welches auch zur Nominierung von fünf Chören in die Finalrunde führte.

Die Finalisten sangen entweder live in der Londoner Queen Elizabeth Hall oder live in ihrem Heimatland und waren via Satellit mit der Jury in London verbunden. Radio Österreich 1 übertrug die dreistündige Veranstaltung aus der Kirche St. Ursula in der Wiener Johannesgasse. Der Chorwettbewerb wurde von 15 europäischen Rundfunkanstalten live übernommen.

Die folgenden Chöre traten gegen den Chorus sine nomine im Finaldurchgang von "Let the peoples sing" an:
Coro Misto/Soren Birch (Dänemark)
The Gents/Peter Dykstra (Holland)
Exultate Chamber Singers/John Tuttle (Kanada)
Akademski Pevski Zbor Tone Tomsic/Sojan Kuret (Slowenien)

Erstmals, seit eine eigener Finaldurchgang erforderlich ist (früher wurde der Sieger ausschließlich Aufgrund einer Aufnahme ermittelt.) gelingt es damit einem österreichischem Chor diesen renommierten Chorwettbewerb zu gewinnen. Zuletzt waren der Hugo-Distler-Chor unter Alois Glassner (3.Platz) und der Wiener Kammerchor unter Johannes Prinz (2.Platz) die Vertreter Österreichs beim EBU Finale.

Chorus sine nomine konnte damit einen weiteren Sieg bei einem internationalen Chorwettbewerb erringen. (nach 1996 Tours/Frankreich, 1997 Spittal a.d. Drau)

EBU – European Broadcasting Union
Die EBU wurde im 1950 von den Pionieren des Radios und Fernsehens in Westeuropa gegründet und wurde 1993 mit der osteuropäischen Schwesterorganisation verschmolzen.
Der EBU gehören 70 aktive Organisationen aus 51 Staaten Europas, Nord-Afrikas und des mittleren Ostens an. Weitere 47 assoziierte Mitglieder aus 29 Staaten beteiligen sich an den Aktivitäten der EBU.
www.ebu.ch

 

 
  Chorus sine nomine - ZVR: 129206300 - 29. August 2010